| Beschreibung |
Octadecylacrylat ist ein vielseitiges Monomer, das häufig zur Synthese von Polymermaterialien verwendet wird. Es ist eine farblose und viskoelastische Flüssigkeit. Seine vielfältigen Anwendungen umfassen Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtungsmittel und Druckfarben, was es zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Polymerindustrie macht. Insbesondere trägt Octadecylacrylat zur Herstellung von Polymeren bei, die in verschiedenen medizinischen Anwendungen und bei der Herstellung von Polyurethanschäumen verwendet werden. Es dient als wertvolles Modell zur Untersuchung von Polymerisationsreaktionen und bietet Einblicke in die Eigenschaften von Polymermaterialien. Während des Polymerisationsprozesses durchläuft Octadecylacrylat eine entscheidende Reaktion. Diese Reaktion beinhaltet die Bildung kovalenter Bindungen zwischen den Monomermolekülen. Genauer gesagt findet eine Additionspolymerisation statt, bei der ein Monomermolekül eine Doppelbindung zwischen zwei anderen Monomermolekülen hinzufügt und so die kovalenten Bindungen herstellt, die das Polymermaterial bilden. |
| Verwendet |
Stearylacrylat kommt im Allgemeinen in Kombination mit anderen Chemikalien vor. Es fungiert als Filmbildner, um die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren. |
| Verwendet |
Octadecylacrylat ist ein Reagenz, das bei der Synthese kammartiger Polymere verwendet wird, die in wasserbasierte Latexe eingearbeitet werden und so die Barriereeigenschaften verbessern. |
| Anwendung |
Octadecylacrylat wird einer oberflächeninitiierten Atomtransfer-Radikalpolymerisation (ATRP) unterzogen, um Poly(octadecylacrylat) zu bilden. ODA kann Copolymere mit Cinnamoyloxyethylmethacrylat (CEMA) bilden. |
| Entflammbarkeit und Explosivität |
Nicht brennbar |
| Verweise |
[1] Stephan A. Letts, Tomlinson Fort. „Polymerisation orientierter Monoschichten aus Octadecylacrylat.“ Journal of Colloid and Interface Science 202 2 (1998): Seiten 341-347. [2] Miao Yao, Yong He*, Jun Nie. „Kann die Kettenreaktionspolymerisation von Octadecylacrylat in Kristallen stattfinden?“ Macromolecules 51 10 (2018): 3731–3737. |