| Beschreibung |
3-Methylamino-1,2-propanediol (MAPD) ist eine klare Flüssigkeit mit der chemischen Formel C4H11NEIN2. Es kann über einen thermischen Prozess aus Allylamin und Alkanolamin synthetisiert werden. Es reagiert mit Chlorid zu Methylchloracetat, das dann durch Reaktion mit Methanol in 3-Methylamino-1,2-propandiol umgewandelt werden kann. Der Produktionsprozess dieser Substanz erzeugt nachweislich geringe Mengen gefährlicher Substanzen wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und Dioxine. |
| Chemische Eigenschaften |
klare, farblose bis blassgelbe viskose Flüssigkeit |
| Anwendung |
3-Methylamino-1,2-propanediol ist eine reaktive Verbindung, die bei der Synthese organischer Säuren verwendet wird. Es wird auch als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Polyethylenglykolen und Partikelbeschichtungen verwendet. |
| Definition |
ChEBI: 3-Methylamino-1,2-propanediol ist ein sekundäres Amin. |
| Vorbereitung |
3-Methylamino-1,2-propandiol (MAPD) wird durch die Reaktion von 3-Chlor-1,2-propandiol (CPD) mit Monomethylamin in alkalischer Umgebung unter Zugabe von Natriumhydroxid synthetisiert. Anschließend durchläuft das Produkt eine Reihe von Reinigungsschritten.
 N-Methyl-1-amino-2,3-propandiol (45A) Methylamin (172 ml einer 40%igen Lösung in Wasser, 2 Mol) wurde auf 0 Grad gekühlt und 2,{{10}}Epoxy-1-propanol (25 g, 0,34 Mol) wurde mit einer Geschwindigkeit zugegeben, um die Temperatur bei oder unter 10 Grad zu halten. Die Mischung wurde 3 Stunden bei 0 Grad gerührt. Überschüssiges Methylamin und Wasser wurden im Vakuum verdampft und das Produkt wurde durch Destillation bei 103-105 Grad und 0,5 mm Hg gereinigt, um die Verbindung 3-Methylamino-1,2-propandiol zu erhalten.
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| Gefahr |
3-Methylamino-1,2-propanediol ist gefährlich. H314 (32,76%): Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden [Gefahr Hautätzung/-reizung] H315 (67,24%): Verursacht Hautreizungen [Achtung: Ätz-/Reizwirkung auf die Haut] H319 (65,52%): Verursacht schwere Augenreizung [Warnung schwere Augenschädigung/Augenreizung] H335 (100%): Kann die Atemwege reizen [Achtung: Spezifische Zielorgan-Toxizität, einmalige Exposition; Reizung der Atemwege] |